Erfolgreiche Teilnahme des Fachbereichs Physik der RPTU am ersten Falling Walls Lab Rheinland-Pfalz 2026
Am 29. April 2026 fand im 42Kaiserslautern erstmals das Falling Walls Lab Rheinland-Pfalz statt. Die Veranstaltung brachte junge Forschende und Innovator:innen aus unterschiedlichsten Disziplinen zusammen und bot ihnen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem dreiminütigen Pitch zu präsentieren.
Das Falling Walls Lab ist Teil der internationalen Falling-Walls-Initiative, die den wissenschaftlichen Austausch sowie innovative und gesellschaftlich relevante Ideen fördert. Ziel des Formats ist es, Nachwuchswissenschaftler:innen, Gründer:innen und Vordenker:innen miteinander zu vernetzen und ihre Forschung einer interdisziplinären Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem Startup-Umfeld zugänglich zu machen.
Zur Vorbereitung auf den Wettbewerb erhielten die Teilnehmenden ein professionelles Pitch-Training von Katharina Boguslawski, die die jungen Forschenden bei der Entwicklung ihrer Präsentationen und ihres Auftretens unterstützte.
Der Fachbereich Physik der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) erzielte beim Wettbewerb ein herausragendes Ergebnis und sicherte sich sowohl den zweiten als auch den dritten Platz.
Unter dem Motto „Breaking the Wall of Free Radical Detection“ präsentierte die Zweitplatzierte Emma Herbst ihre Forschung zur Detektion freier Radikale mittels Quanten Sensorik. Im Mittelpunkt des Beitrags stand die Entwicklung neuer Ansätze, um hochreaktive kurzlebige Zwischenprodukte direkt unter realistischen Bedingungen sichtbar und messbar zu machen. Ziel der Forschung ist es, photokatalytische Prozesse auf molekularer Ebene besser zu verstehen und dadurch zur Entwicklung nachhaltigerer Technologien wie der grünen Wasserstoffsynthese beizutragen.
Zusätzlich zum Wettbewerbserfolg wurde Emma Herbst von Klaas Bergmann und dem Freundeskreis der RPTU als „Local Hero“ ausgezeichnet. Damit wurden insbesondere die Sichtbarkeit und gesellschaftliche Relevanz der vorgestellten Forschung gewürdigt.
Kawa Noman, der den dritten Platz belegte, präsentierte unter dem Titel „Breaking the Wall of 6G Thermal Limits“ den Prototyp seines Startups TennaSonic. Im Mittelpunkt stand eine neuartige Lösung zur Stabilisierung der Antennenleistung in Smartphones, Fahrzeugen und IoT-Systemen unter extremen thermischen Bedingungen. Ziel der Technologie ist es, selbst bei hohen Temperaturen eine zuverlässige Datenübertragung sicherzustellen, temperaturbedingte Ausfälle zu reduzieren und die Lebensdauer moderner drahtloser Elektroniksysteme nachhaltig zu erhöhen.
Der Fachbereich Physik gratuliert allen Teilnehmenden zu ihren erfolgreichen Präsentationen und insbesondere Tara Garschik zum Gewinn des Wettbewerbs.
